Wahre Freunde sind

die Deine Träume für Dich träumen,

wenn Du nicht schlafen kannst,

die Deine Tränen sehen, wenn Du lachst,

die Dir zuhören, wenn Deine Stimme versagt,

die Dich auch dann noch kennen,

wenn Du Dich schon selbst vergessen hast,

die, die durch die Tür kommen,

wenn alle anderen gehen!

 

 

 

 

 

 

 

Der Clown

Der Clown
ist immer zu Scherzen aufgelegt.
Immer lustig, nie ernst.
Und auch nie zurückhaltend.
Er hat das Lachen,
das alle mitreißt.
Er steht im Mittelpunkt.
Plötzlich beginnt er nachzudenken,
über sich und die Welt.
Er zieht sich zurück,
wird stiller und ernster.
Doch keiner merkt es.
Keiner merkt, was in ihm vorgeht.
Niemand versteht ihn.
Nicht einmal sein bester Freund.
Und der Clown bekommt plötzlich Angst.
Furchtbare Angst davor,
dass keiner für ihn da ist,
wenn er Hilfe braucht.
Der Clown bin ich!

 

 

 

 

 

 

Manchmal …

Manchmal sind wir ganz still,
sind in uns gekehrt und hören in unser Inneres hinein.
Dann wiederum lauschen wir,
hören anderen zu und schenken ihnen unser Gehör.

Manchmal machen wir uns viele Gedanken über Gesagtes,
kommen ins Nachdenken
und sehr oft auch ins Grübeln.

Manchmal wissen wir nicht,
wohin uns unser Leben führt.
Manchmal ist es so, als sei das Leben
nur ein Teil eines großen Ganzen,
das wir nie in Erfahrung bringen.

Manchmal scheint der Tag so trostlos und leer
und doch ist dort immer wieder etwas,
was uns den Tag neu erleben lässt.

Manchmal weinen wir,
einfach um unseren Gefühlen freien Lauf zu lassen.
Gefühle, die wir viel zu lange verborgen hielten,
die sich wie ein Schleier um uns hüllten,
der nun sanft entgleitet.

Manchmal lächeln wir und strahlen mit der Sonne um die Wette,
um der Welt unser unbändiges Glück zu zeigen;
stolz wie ein Kind,
das seine ersten Schritte getan hat.

Manchmal stehen wir vor einem riesigen Berg,
ein Berg voller Verzweiflung,
der uns droht auf den Kopf zu fallen.
Ein aufsteigender Weg ist nicht erkennbar –
nur dunkle Schatten und Abgrund.

Manchmal leuchtet aber auch ein Lichtlein,
und wir erblicken einen Funken Hoffnung.
Hoffnung, die uns Kraft gibt
nicht aufzugeben und weiterzukämpfen.
Eine Kraft zum Weiterleben!

Manchmal sind wir wütend, auf etwas oder jemanden,
ohne wirklich zu wissen, warum es so ist.
Unser Gefühl leitet uns einfach.

Manchmal… sind wir nur ein Teil der Welt …
doch wenn wir genau hinsehen …
sind wir Selbst die Welt.

Für die Welt sind wir oftmals nur irgendjemand,
doch… für eine Person werden wir die ganze Welt sein … manchmal …
wenn wir es zulassen!

 

 

 

 

 

Ich glaube, daß Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Ich glaube, daß Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müßte alle Angst vor der Zukunft überwunden sein. Ich glaube, daß auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und daß es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten. Ich glaube, daß Gott kein zeitloses Faktum ist, sondern daß er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

(Dietrich Bonhöffer)

 

 

Ich glaube an die Sonne, auch wen sie nicht scheint

Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht fühle.

Ich glaube an das Gute, auch wenn ich es nicht sehe.

Ich glaube an Gott, auch wenn er schweigt.

Ein Jude im Warschauer Ghetto

 

 

 

Ich glaube an das Licht - auch in dunkelster Nacht.
Ich glaube an das Gute - auch in böser Zeit.
Ich glaube an die Freude - auch mitten im Leid.
Ich glaube an die Vergebung - auch bei schwerster Schuld.
Ich glaube an das Leben - auch noch im Tod.
Ich glaube an die Liebe - auch wenn die Welt voller Hass.

Verfasser unbekannt

 

 

 

Ich versuche nicht, Herr,
deine Größe zu durchdringen,
weil mein Geist ihr in keiner Weise gewachsen ist;
aber ein wenig möchte ich Deine Wahrheit verstehen,
die Mein Herz glaubt und liebt.
Auch will ich nicht verstehen,
um zu glauben,
sondern ich glaube,
um zu verstehen.

Anselm von Canterbury

 

 

 

Der Glaube ist kein Schwert, um andere zu richten,

sondern ein Licht, um anderen zu leuchten.

Die Hoffnung ist keine Insel, um mich zu retten,

sondern ein Boot, um andere zu führen.

Die Liebe ist kein Lasso, um andere einzufangen,

sondern eine Glut, um andere zu wärmen.

Verfasser unbekannt

 

Liebe ist ..., - ich glaube, Liebe ist ganz anders

Liebe ist ein persönliches Erdbeben, Sturmflut, Weltuntergang und Urknall zugleich.

Sie ist die Kraft, die unser Lebensgefüge aus den Fugen bringt, der Sprengstoff, der uns unvermittelt aus dem Gestein unserer Gewohnheiten heraus bricht.

Sie lässt uns die selbstlosesten Opfer bringen und die abscheulichsten Schandtaten begehen.

Liebe gedeiht nur in Freiheit, eingezäunt muss sie verkümmern. Liebe ist immer freiwillig. Sie lässt sich nicht erzwingen, nicht erbitten, sie wird uns geschenkt oder versagt und wir können es nicht ändern.

Sie fragt uns nicht, ob es uns gerade passt, dass sie kommt und sie fragt uns nicht, wenn sie geht.

Liebe kann flüchtig sein oder lebenslang, wir wissen nichts über ihre Dauer, wenn sie uns begegnet. Wir können für sie kämpfen, versuchen, sie zu hegen, zu beschützen - aber sie ist uns nicht sicher. Liebe ist nicht für immer und es gibt keine Garantie darauf.

Und wenn wir alle Geheimnisse des Universums entdeckt und alle Wunder erklärt haben, bleibt die Liebe der letzte geheime Code, den wir nicht entziffern werden.

Ich glaube Liebe ist ganz anders, Liebe ist viel mehr!

28.1.12 01:29

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